Antlitzdiagnose, Physiognomie nach Huter

Bei der Antlitzdiagnose (Antlitz = Gesicht) schließt man von äußeren Merkmalen des Gesichts auf innere Prozesse und Erkrankungen, auf körperliche Beschwerden, seelische Zustände und die Persönlichkeit des Menschen.

 

Man teilt das Gesicht in Ausdruckszonen ein, die mit bestimmten inneren Organen und Befindlichkeiten in Zusammenhang stehen sollen. An Veränderungen der Ausdruckszonen an der Stirn, den Augenbrauen, Wangen, Lidern, Schläfen und Ohren sowie an Nase, Mund oder Kinn erkennt der erfahrene Betrachter Hinweise auf die angelegten seelischen und körperlichen Stärken und Schwächen des Individuums. Veränderungen sind Ausdruck eines „krankhaft“ veränderten Stoffwechsels und zeigen sich an der Haut. Auch aus der Betrachtung von Haaren und Nägeln entsteht schließlich ein Gesamtbild, aus dem wichtige diagnostische und therapeutische Hinweise gewonnen werden.

 

Der Zusammenhang zwischen einem Antlitzzeichen und einer Erkrankung ist zunächst nur eine These, die im Weiteren überprüft werden muss. Eine akute Erkrankung, Erb- oder Impfschäden sind mit Hilfe der Antlitzdiagnose nicht zweifelsfrei zu diagnostizieren